Klarheit schaffen. Orientierung geben.
Wege öffnen.
Ein Gutachten ist kein Urteil
Ein Gutachten dient nicht dazu, Kinder einzuordnen oder festzulegen. Es hilft zu verstehen, warum Lernen, Verhalten oder Emotionen aktuell herausfordernd sind und welche nächsten Schritte sinnvoll sein können.
Wann eine Testung sinnvoll ist
Eine diagnostische Testung kann entlastend sein, wenn Lernschwierigkeiten trotz Unterstützung bestehen, unterschiedliche Wahrnehmungen aufeinandertreffen oder Unsicherheit darüber herrscht, was ein Kind wirklich braucht. Nicht jede Situation erfordert sofort eine Testung.
Umgang mit bestehenden Diagnosen
Bereits vorliegende Diagnosen oder Testungen werden von uns nicht ungeprüft übernommen. Sie dienen als Ausgangspunkt für eine fachliche Einordnung im aktuellen Entwicklungszusammenhang.
Was bei einer Testung betrachtet wird
Im Mittelpunkt steht das Gesamtbild des Kindes. Betrachtet werden Lernvoraussetzungen, Informationsverarbeitung, Arbeitsweise sowie emotionale Faktoren, die Lernen beeinflussen. Die Auswahl der Verfahren erfolgt individuell und zielgerichtet.
Keine Testung ohne Fragestellung
Wir führen keine Testungen auf Verdacht durch. Diagnostik erfolgt ausschließlich mit einer klaren Fragestellung und einem definierten Ziel.
Der Weg zur Testung
Der Einstieg erfolgt über Orientierung. Erst nach einer gemeinsamen Einordnung entscheiden wir, ob eine Testung sinnvoll ist oder ein anderer Weg besser passt.
Nach dem Gutachten
Ein Gutachten ist kein Abschluss. Je nach Situation zeigen wir Eltern realistische nächste Schritte auf – auch dann, wenn aktuell kein Therapieplatz zur Verfügung steht.
Orientierung statt Aktionismus
Wenn Sie unsicher sind, ob eine Testung der richtige Schritt ist, empfehlen wir einen ruhigen Einstieg über das Eltern-Workbook oder eine Eltern-Orientierungsberatung.
